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6 Fragen rund um das Thema Magnesium

Der Spruch „Einmal ist keinmal“ bedeutet, dass man eine einmalige Handlung nicht als ausreichend ansehen sollte. Das gilt für viele Handlungen, so auch für die Aufnahme von Magnesium. Wer z.B. Krämpfe hat, dem wird die Einnahme einer einzigen Magnesium-Tablette mit Sicherheit nicht helfen. In diesem Beitrag dreht sich heute also alles um die Themen: Magnesium, Magnesiummangel, Magnesiumtabletten und Krämpfe.

Was ist Magnesium?

Magnesium (Mg)ist ein Mineralstoff, welchen wir zum Leben benötigen. Magnesium gehört nämlich zu den essentiellen Stoffen und ist für alle Lebewesen und Organismen unverzichtbar. Der Körper eines Erwachsenen enthält zum Beispiel ca. 20 Gramm Magnesium. Dort steckt es im Bindegewebe, aber vor allem auch in den Knochen.

Der Mineralstoff ist für die Zellgeneration, für den Stoffwechsel und für die Immunfunktion von erheblicher Bedeutung. Wer zu wenig Magnesium im Körper hat, kann nicht nur unter Krämpfen leiden sondern auch nicht so Leistungsbereit sein.

Habe ich einen Magnesiummangel?

Frauen sollten täglich ca. 300-350 mg Magnesium zu sich nehmen. Männer dürfen sich 50 mg mehr gönnen. Unter uns? Diese Zunahme schaffen die wenigsten und das obwohl es recht einfach ist.

Jeder zehnte Deutsche (der schon mal sein Blut hat testen lassen) leidet unter einem Magnesiummangel. Die Dunkelziffer dürfte höher ausfallen. Es ist also gar nicht so unüblich, dass man an einem Magnesiummangel leidet, selbst wenn man es rein körperlich (noch) nicht spürt.

Woran erkenne ich einen Magnesiummangel?

Jeder Sportler kennt die typischen Muskelkrämpfe, aber es gibt noch viele weitere Anzeichen für einen Magnesiummangel. Wer unter Kopfschmerzen leidet, der sollte dieses nicht immer auf „das Wetter“ schieben, auch hier könnte ein Magnesiummangel vorliegen, vor allem wenn man ausreichend Flüssigkeit zu sich genommen hat. Auch wer unter Erschöpfungszuständen, Nervosität (ohne erkennbaren Grund) oder Herzklopfen (ohne frisch verliebt zu sein) sollte ruhig mal seinen Magnesium-Wert testen lassen. Gerade Leute die viel Sport treiben oder ständig unter Stress leiden haben einen erhöhten Magnesium-Bedarf.

Was sind Krämpfe?

Ein Krampf ist eine ungewollte und durchaus äusserst schmerzhafte Muskelanspannung. Der übermäßige Alkoholkonsums, eine Stoffwechselstörung, mangelnde Durchblutung, medikamentöse Nebenwirkungen, eine Schilddrüsenunterfunktion, Nervenschäden oder aber auch orthopädische Gründe können zu Krämpfen führen. Bei Sportlern ist es vor allem die Überbeanspruchung der Muskulatur. Ihr seht schon, die Ursachen für Muskelkrämpfe sind sehr verschieden. Flüssigkeitsmangel oder anstrengende Körperhaltungen können zu Krämpfen führen, genauso wie eine ungünstige Schlafposition. Wer schon mal mit einem Krampf aufgewacht ist, der weiß von welchen Schmerzen hier die Rede ist.

Wie werde ich den Krampf wieder los?

Ist der Krampf erst einmal da, dann ist guter Rat teuer. Wir haben aber die Lösung für euch: Der betroffene Muskel muss gestreckt werden. Hochlegen und kühlen funktioniert beim Krampf nicht, hier kann eher eine Massage oder einer Wärmebehandlung gegen die Muskelschmerzen helfen.

Wie verhindere ich Krämpfe?

Hierzu muss man zunächst wissen, dass es auch Krämpfe gibt, die gar nicht durch einen Magnesiummangel ausgelöst werden. Wer nach oder während dem Training Krämpfe hat, der sollte die Dauer oder die Intensität des Trainings zunächst reduzieren und die Muskelator gut dehnen.

Wer sich sportlich betätigt, oder gerade erst damit anfängt, der kann seine Magnesiumwerte durch die zusätzliche Aufnahme verbessern.

Vorsicht ist geboten: Wer zu viel nimmt, kann Probleme mit dem Darm bekommen und „Alarm im Darm“ ist häufiger noch schlimmer als ein Wadenkrampf. Wer dauerhaft zuviel Magnesium zu sich nimmt, der kann seinen Körper sogar schädigen.

Wie kann ich Magnesium zu mir nehmen?

Am einfachsten geht es über magnesiumreiche Lebensmittel. Magnesium findet man in geringer Konzentration in zahlreichen Lebensmittel des täglichen Bedarfs, so z.B in Vollkornprodukten aber auch ganz banal im Mineralwasser. Fisch, Geflügel und Leber verfügen ebenfalls über Magnesium und das gilt auch für Cashewnüsse oder Kürbiskerne. Kartoffeln, Blattspinat, Kohlrabi, Beeren oder Bananen. Es gibt so viele „natürliche“ Magnesiumspender, denn auch in Milchprodukten und Haferflocken steckt es drin.

Beispiel: Wer sich eine Hauptspeise aus Geflügel & Vollkornnudeln kocht und zum Nachtisch eine Milchspeise mit Beeren, Bananen oder Orangen zu sich nimmt, der hat in Kombination mit einem Mineralwasser bereits den Tagesbedarf an Magnesium gedeckt. Doch nicht immer hat man die Zeit oder die Lust sich eine Mahlzeit zuzubereiten, in dem Fall gibt es selbstverständlich auch Magnesium-Tabletten. Hier sollte man auf die Inhaltsstoffe und auf die Menge achten und wie schon erwähnt: „Einmal ist keinmal!“.

Tests haben ergeben, dass sich die Leistungsfähigkeit von Sportlern durch die zusätzliche und kontrollierte Einnahme von Magnesium nach vier Wochen verbessert hat. Auch bei Sportlern die im Normal-Bereich lagen, konnte die Leistung verbessert und die Übersäuerung minimiert werden.


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